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Internationale Katastrophenschutz-Übung in Albanien unter steirischer Leitung

Katastrophenschützer aus vierzehn Nationen üben in Albanien

Die Teilnehmer der Katastrophenschutzübung vor dem Bildungshaus, das der österreichischen Entwicklungshelferin und Ehrenkonsulin Dr. Marianne Graf gewidmet ist und gleichzeitig als Übungszentrum genutzt wird, in Rubik/Albanien © IDMEX
Die Teilnehmer der Katastrophenschutzübung vor dem Bildungshaus, das der österreichischen Entwicklungshelferin und Ehrenkonsulin Dr. Marianne Graf gewidmet ist und gleichzeitig als Übungszentrum genutzt wird, in Rubik/Albanien
© IDMEX

Rubik/Albanien, 04.07.2019

Seit Montag befinden sich Vertreterinnen und Vertreter aus vierzehn europäischen Staaten zu einem Katastrophenschutzplanspiel in Rubik/Albanien. Im Rahmen des EU-Projektes IDMEX  (International Disaster Management Exercises) wird unter der Federführung der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Landes Steiermark gemeinsam mit dem albanischen Behörden und Einsatzorganisationen eine Stabsübung zum Thema „Host Nation Support" nördlich von Tirana abgehalten.

Ziel des Host Nation Support ist es, die - nach einem Katastrophenereignis - aus der EU eintreffenden Einsatzorganisationen während ihres Aufenthaltes in dem betroffenen Land bestmöglich zu unterstützen.
 
Die Übung in Albanien ist ein weiterer Meilenstein des Projektes IDMEX. „Hier in Albanien wird der gesamte EU - Katastrophenschutz - Mechanismus beübt", erklärt Referats- und Projektleiter Helmut Kreuzwirth. Dies bedeutet, dass alle Abläufe vom Beginn einer Katastrophe, der nationalen Hilfestellung, der Anforderung internationaler Hilfe, der Einreise, der Durchreise und dem Eintreffen von internationalen Teams im betroffenen Land bis hin zur Rückverlegung durchgespielt werden müssen.

 „Wir sehen in der Kooperation des Landes Steiermark mit der EU und den Vereinten Nationen und auch im Rahmen der Durchführung internationaler Katastrophenschutz-Übungen großes Synergiepotenzial. Neben der Erhöhung der Resilienz von Albanien profitiert auch das Kompetenz- und Sicherheitszentrum Eisenerz durch zukünftige Abhaltungen von Workshops, Seminaren und Übungen mit Einsatzorganisationen und Katastrophenschutzbehörden der EU und Drittländern", betont Landeshauptmann-Stellvertreter und Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer.

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