Katastrophenschutzübung am 30. September 2021 - GoMURra

Hochwasserübung im Bereich der Grenzmur

Projekt GoMURra und Katastrophenschutzübung

Logo des bilateralen EU-Projekts „goMURra“ (Interreg Programm Österreich- Slowenien)
Logo des bilateralen EU-Projekts „goMURra“ (Interreg Programm Österreich- Slowenien)© Land Steiermark

Die Mur - als natürliche Grenze - bildet die Staatsgrenze zwischen Slowenien und Österreich, gleichzeitig verbindet sie jedoch Menschen und Lebensräume auf beiden Seiten des Flusses und erfordert somit eine gemeinsame Strategie im Umgang mit Hochwasserereignissen. Einseitige Maßnahmen haben auch auf die gegenüberliegende Seite Einfluss, dadurch ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit erforderlich.

Das Projekt goMURra ist die Fortsetzung langjähriger Zusammenarbeit und gemeinsamer Aktivitäten entlang des 34 km langen Fließgewässersystems der Grenzmur im Rahmen der österreichischslowenischen Kommission für die Mur.

Wesentlicher Bestandteil des Projektes war die gemeinsame, grenzüberschreitende Ausarbeitung eines bilateralen Katastrophenschutzplanes für Hochwasser, der auch der Verbesserung des Hochwasserrisikomanagements im Bereich der Grenzmur dienen soll.

Dieser Katastrophenschutzplan soll nun in der Zeit von 29. bis 30. September 2021 im Rahmen einer gemeinsamen  Katastrophenschutzübung (Hochwasserszenario bis HQ300) mit den betroffenen Bezirken Leibnitz und Südoststeiermark sowie den Grenzmurgemeinden der Steiermark und Slowenien beübt werden. 

Die als Planspiel konzipierte zweitägige Übung wird in Form einer sogenannten Table Top Exercise (TTX) hauptsächlich per Videokonferenzen und unter Mitwirkung der Landesdienststellen Katastrophenschutz, Wasserwirtschaft sowie Statistik und Geoinformation, der Bezirkshauptmannschaften Leibnitz und Südoststeiermark sowie den Grenzmurgemeinden in Kooperation mit dem Militärkommando Steiermark durchgeführt werden.

Die Lage ist frei erfunden und das Schwergewicht wird auf die planerische Bewältigung/Umsetzung durch behördliches Katastrophenmanagement (Table Top Exercise -TTX) und nicht auf die Umsetzung vorort an den Schadstellen durch die Einsatzorganisationen sowie andere in die Katastrophenbewältigung eingebundene Organisationen/Dienststellen (Field Exercise) gelegt.

Die Unterlagen sowie die Übungsanlage selbst können durch die einzelnen Übungsteilnehmer auch in weiterer Folge verwendet werden bzw. Informationen aus dieser Übung können nach dem Prinzip „need-to-know" weitergegeben werden.

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