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Kurt Kalcher wird Flüchtlingskoordinator des Landes Steiermark

Steirische Politik fordert faire Flüchtlingsquoten in Europa

Steirische Politik fordert faire EU-Flüchtlingsquoten © steiermark.at / Schuster, bei Quellenangabe honorarfrei
Steirische Politik fordert faire EU-FlüchtlingsquotenSteirische Politik fordert faire EU-Flüchtlingsquoten
© steiermark.at / Schuster, bei Quellenangabe honorarfrei
 
LH Schützenhöfer und LR Kampus mit Kurt Kalcher, der ab 1.9. steirischer Flüchtlingskoordinator des Landes ist © steiermark.at / Schuster, bei Quellenangabe honorarfrei
LH Schützenhöfer und LR Kampus mit Kurt Kalcher, der ab 1.9. steirischer Flüchtlingskoordinator des Landes istLH Schützenhöfer und LR Kampus mit Kurt Kalcher, der ab 1.9. steirischer Flüchtlingskoordinator des Landes ist
© steiermark.at / Schuster, bei Quellenangabe honorarfrei
 

Graz (21. August 2015 ).- Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und die für Flüchtlingsfragen zuständige Soziallandesrätin Doris Kampus stellten heute Vormittag in einer Pressekonferenz im Medienzentrum Steiermark den ehemaligen Leiter der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung Kurt Kalcher als steirischen Flüchtlingskoordinator vor. "Er ist stress- und krisenresistent, kennt die Situation in den steirischen Gemeinden und verfügt über ein großes Netzwerk im Bereich der Hilfsorganisationen. Er ist die richtige Person an einer sehr wichtigen Stelle!" Kalcher selbst meinte: "Es ist für mich selbstverständlich, meine Erfahrung im Krisenmanagement in den Dienst der Sache zu stellen."

LH Schützenhöfer und LR Kampus betonten, dass "die aktuelle Flüchtlingskoordination derzeit sämtliche Bundesländer vor große Herausforderungen stellt". Die Flüchtlingszahlen würden weiter nach oben gehen: Derzeit werden in der Steiermark 6.300 Personen betreut, bis Jahresende werden noch Hunderte erwartet." Die Quartiersuche müsse intensiv weiter verfolgt werden.

In diesem Zusammenhang forderte LH Schützenhöfer aber auch innerhalb der EU eine faire Aufteilung der Flüchtlinge: "Wir brauchen einen europäischen Schulterschluss, also faire Flüchtlings-Quoten für alle europäischen Länder, und wir brauchen einen nationalen Schulterschluss. Wir brauchen keine Schuldzuweisungen, sondern Besonnenheit. Wir schaffen das, wenn wir zusammenhalten!" Schützenhöfer berichtete auch von vielen Steirerinnen und Steirern, die sich mit Hilfe- und Unterbringungsangeboten melden würden. Das sei nun eine große logistische Herausforderung, diese ehrenamtlichen Angebote und die Behördenarbeit zu verknüpfen. Generell sei es der Soziallandesrätin Doris Kampus gelungen, den steirischen Beitrag bei der Lösung des Flüchtlingsproblems sehr hoch zu halten. "Es gibt kein Bundesland, in dem die Flüchtlinge so human in kleineren Einheiten untergebracht und so gut aufgeteilt sind wie bei uns."

LR Kampus: "All diese gestiegenen Herausforderungen benötigen einen größeren Personalaufwand, daher wird das Flüchtlingsreferat personell aufgestockt und zusätzlich wird die Funktion eines Flüchtlingskoordinators eingerichtet und mit dem erfahrenen Katastrophenschützer Kurt Kalcher besetzt. Sein Aufgabenbereich wird die Kontakte zu Bürgermeistern und Gemeinden sowie zu den mitwirkenden Freiwilligen-Organisationen wie beispielsweise dem Roten Kreuz umfassen. Er wird auch als Drehscheibe für die NGOs wie z.B. dem Verein ´Zebra´ und den Quartierbetreibern wie der Caritas, der Diakonie und ´Jugend am Werk´ fungieren und erster Ansprechpartner für die steirische Bevölkerung in allen Flüchtlingsangelegenheiten sein. Mit diesen Maßnahmen wollen wir die steirische Quote ehestmöglich wieder erfüllen."

Schützenhöfer und Kampus appellierten an den Bund vom Durchgriffsrecht nur im äußersten Notfall, nach Verhandlungen mit den Gemeinden und in Abstimmung mit dem Land Gebrauch zu machen, sowie an die Bürgermeister, sich mit Gemeinden, die bereits Flüchtlinge aufgenommen haben, solidarisch zu zeigen und Quartiere anzubieten. Sie dankten all jenen, die mithelfen, diese große humanitäre Aufgabe zu bewältigen. "Allen voran der steirischen Bevölkerung für ihr Verständnis und die Hilfeleistungen, den Bürgermeistern, dem Städte- und Gemeindebund, den Vertretern der Kirche und der Caritas, den Einsatzorganisationen und allen Non-Profit-Organisationen."

Hier finden Sie den Externe Verknüpfung Lebenslauf des steirischen Flüchtlingskoordinators Kurt Kalcher

Im Laufe des Nachmittags ist das Video dieser Pressekonferenz auf dem Videoportal des Landes Steiermark unter Externe Verknüpfung www.videoportal.steiermark.at verfügbar.

Graz, am 21. August 2015

 

 
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