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EU-Projekt MURA 2015 - Länderübergreifendes Katastrophenschutzprojekt für die Mur

Eine groß angelegte Übung soll die grenzübergreifende Zusammenarbeit stärken

Die Teilnehmer des "Early Warning System" Workshops  © Kristina Mulić, External contributor on Project „MURA 2015“
Die Teilnehmer des "Early Warning System" Workshops
© Kristina Mulić, External contributor on Project „MURA 2015“

Die Mur entspringt in den Niederen Tauern im Salzburger Lungau. Von ihren 444 km auf dem Weg zur Mündung in die Drau bei Legard in Kroatien legt sie 348 km in Österreich, davon 291 km in der Steiermark zurück. Sie ist der Hauptfluss der Steiermark und gilt auch für die Länder Slowenien, Kroatien und Ungarn als ein Fluss von zentraler Bedeutung.

Das Projekt MURA 2015 zielt generell darauf ab, auf ein Mur-Hochwasser besser vorbereitet zu sein. Durch die Zusammenarbeit aller Staaten entlang der Mur soll - unterstützt durch den Austausch sogenannter meteorologischer und hydrografischer Metadaten - ein effizientes Frühwarnungssystem ausgebaut werden. So sollen bei einer Warnung für die Steiermark gleichzeitig auch die flussabwärts liegenden Länder informiert werden. Damit soll nicht nur ein murweites Warnsystem aufgebaut, sondern auch ein gemeinsames Hochwasser-Maßnahmenpaket geschnürt werden, denn derzeit reagiert noch jedes Land einzeln auf Hochwässer der Mur.

Mit einer groß angelegten Übung, die voraussichtlich im Mai 2015 stattfinden wird, soll in weiterer Folge die Interoperabilität zwischen den Katastrophenschutzbehörden und Einsatzorganisationen der teilnehmenden Länder in Echtzeit und realistischem Rahmen beübt werden.

Im Zuge des Projektes wurde in der Zeit vom 17.11 bis 19.11 in der Steiermark in Seggauberg ein gemeinsamer Workshop mit den Vertretern der Länder abgehalten.

Unter der Leitung der kroatischen Katastrophenschutzbehörde, vertreten durch Herrn Petar Vitas,  nahmen am gegenständlichen Workshop von österreichischer Seite der hydrografische Dienst Österreich- BMLFUW, vertreten durch Gabriele Müller, der Hochwasserkoordinator für die Steiermark, Rudolf Hornich, der Leiter des hydrografischen Dienstes Steiermark, Robert Schatzl, der Leiter des Referates Katastrophenschutz, Helmut Kreuzwirth und der Leiter der Landeswarnzentrale Steiermark, Günter Hohenberger, teil.

Mehr Informationen dazu finden sie unter www.mura2015.eu