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Glatteiswarnung - Lageinformationsbericht der Landeswarnzentrale

Stand: 03.02.2014, 19:00

Landeswarnzentrale Steiermark© FAKS-LWZ

 Lagezusammenfassung / Glatteiswarnung Steiermark Stand: 03.02.2014, 19:00

Energieversorgungsunternehmen
Lt. Urs Harnik (Pressesprecher Energie Stmk.) sind dzt. noch ca. 4000 Haushalte ohne Strom. Es wird weiter mit Hochdruck an der Behebung der Schäden gearbeitet.

Betroffene Energieversorgungsunternehmen (EVU´s): Energie Steiermark, Pichler-Werke, Steweag-Steg

Straßenerhaltungsdienst
- Hauptbetroffene Bez.: Graz, GU, WZ, VO, DL, LB, SO, HF,
- Einsätze: Eis/Schneebeseitigung und umgestürzte Bäume ca. 400 Mitarbeiter im Schichtbetrieb
- eingesetzte Mittel: 180 Fzg. – davon 130 mit Schneepflügen und Streugerät
- 4100 Tonnen Streusalz (trocken und in Form von Sole) und ca. 2700 Tonnen
Streusplit: die in 3 Tagen verbrauchte Menge an Salz und Split entspricht ca.20-25% eines durchschnittlichen Winters in diesen Regionen der normalerweise 5 Monate dauert!
- Einsätze dauern zur Zeit immer noch an – Hauptverkehrsrouten aber großteils frei befahrbar

dzt. aktuelle Straßensperren lt. Landespolizeikommando
B64 Weizklamm bei Naas – wegen umgestürzter Bäume
L331 Thalerseestraße – wegen umgestürzter Bäume
L357 Gollerstraße bei Arzberg – wegen umgestürzter Bäume
L659 Schloßbergstraße bei Leutschach – zw. Schloßberg und Staatsgrenze SLO
L365 zw. Lassnitztal und Schemmerlhöhe – wegen umgestürzter Bäume
L376 Premstättenstraße zw. Unterpremstätten und Anschluss A2 – umgest. Bäume
lfd. neue Behinderungen wegen umstürzender Bäume bzw. herabfallender Äste auf
Straßen

Einsatzstatistik der ÖRK-LLS
seit Samstag 01.02. 00:00 Uhr 370 Einsätze alleine durch Sturzverletzungen. Dies entspricht +170 Einsätze gegenüber der Vorwoche (+85%)

ZAMG
Die Glatteiswarnung für die West- und Oststeiermark ist noch bis Mi. 05.02. 18:00 aufrecht. Bei zähem Hochnebel in der südlichen Steiermark ist zeitweise noch mit Schneegrieseln oder gefrierendem Nieseln zu rechnen. Die Niederschlagsmengen sind jedoch sehr gering. Aufgrund der Temperaturen um den Gefrierpunkt ist ein Potential für Glätte weiterhin vorhanden – jedoch nicht mehr so verbreitet.
Ab Mittwoch Nachmittag sind lt. ZAMG zunehmend positive Temperaturen zu erwarten wodurch sich die Glättesituation zunehmend entspannt.

FEUERWEHR
Die Feuerwehren waren in den letzten Tagen mit ca. 5000 Mann bei ca. 2000 Einsätzen im Einsatz. Immer wieder kommt es zu Einsätzen durch herabfallende Äste bzw. umstürzende Bäume. Zur Zeit sind in der Steiermark noch ca. 30 Feuerwehren im Einsatz.

Mario Maier, Landeswarnzentrale 03.02.2014, 19.00 Uhr 

 

MEDIENINHABER:

Amt der Steiermärkischen Landesregierung
8010 Graz-Burg

Telefon: +43 (316) 877-0
Fax: +43 (316) 877-2294

E-Mail: post@stmk.gv.at

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