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Europäische Notfallübung auf der Seetaler Alpe

Krisenhelfer bringen europäische Bürger sicher nach Hause:

Das EURAMET-Team auf der Seetaler Alpe 
Das EURAMET-Team auf der Seetaler Alpe
Spannende Übungstage für die steirischen KIT-Mitglieder © Fotos Land Steiermark/Wutti; bei Quellenangabe honorarfrei
Spannende Übungstage für die steirischen KIT-Mitglieder
© Fotos Land Steiermark/Wutti; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (3. Juni 2011).- Noch bis kommenden Sonntag (5.6.2011) trainieren rund 30 Teilnehmer, darunter acht Steirer, bei der europäischen Notfallübung im Rahmen des EURAMET Projektes am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe den Ernstfall.

In weltweiten Krisensituationen europäische Bürger schnell und sicher zurück nach Hause bringen - das ist die Aufgabe des "European Aerial Medical Evacuation Teams" (EURAMET), einem Projekt der europäischen Kommission. Ein dreißigköpfiges, ehrenamtliches und internationales Team, darunter Ärzte, Rettungsassistenten und acht Psychologen des Kriseninterventionsteams Land Steiermark (KIT), absolviert seit letztem Sonntag (29.5.2011) ein einwöchiges Grundlagentraining. Danach folgt ein weiteres zweitägiges Luftsicherheitstraining beim Projektpartner Lufthansa in Frankfurt und eine viertägige Übung am Flughafen München. „Danach ist das EURAMET-Team nun endgültig einsatzbereit", sagt Helmut Kreuzwirth. Der Mitarbeiter der A20-Katastrophenschutz und Landesverteidigung koordiniert das EU-Projekt als Mitglied des Lenkungskomitees und leitet auch das steirische Kriseninterventionsteam.
Durchgeführt wird das Projekt im Auftrag der Europäischen Kommission von der Johanniter-Unfall Hilfe Deutschland gemeinsam mit dem österreichischen und slowakischen Arbeiter-Samariterbund sowie dem Land Steiermark.

Das Ziel: In der 24-monatigen Projektphase wird ein multinationales Team aufgebaut, das verletzte oder traumatisierte Bürger aus Katastrophengebieten unter medizinischer und psychologischer Betreuung in Linienmaschinen zurück nach Europa begleitet. Dieses Team ist innerhalb von zwölf Stunden, nachdem ein Alarm des Monitoring and Information Centers der Europäischen Kommission in Brüssel einläuft, einsetzbar und kann sich für mindestens 96 Stunden selbst versorgen. „Wir freuen uns, dass wir in Kürze startklar sind," so Kreuzwirth.

Kontakt:
Helmut Kreuzwirth - Handy 0664-8500181

Graz, am 3. Juni 2011 

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Mag. Ingeborg Farcher unter Tel.: +43 (316) 877-4241, bzw. Mobil: +43 (676) 86664241 
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