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EU-Projekt: KIT-Land Steiermark verstärkt das EURAMET-Team und ist Projektpartner

KIT Land Steiermark, 01.10.2010

Diethard Passler und Wolfram Pernjak als Spezialisten im Bereich der psychosozialen Betreuung vom Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark unterstützen das EU-Projekt EURAMET © A20, KIT Land Steiermark
Diethard Passler und Wolfram Pernjak als Spezialisten im Bereich der psychosozialen Betreuung vom Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark unterstützen das EU-Projekt EURAMET
© A20, KIT Land Steiermark
EURAMET - European Aerial Medical Evacuation Team - wurde von den Organisationen „Die Johanniter - International Assistance in Deutschland", „Arbeiter und Samariterbund der Slowakei", dem „Arbeiter und Samariterbund Österreich" und der Koordinationsstelle Krisenintervention des Landes Steiermark ins Leben gerufen.

Ziel des Projektes ist es, leicht bis mittelschwer verletzte und/oder traumatisierte Bürger der Europäischen Union auf schnellstem Weg aus Katastrophen- bzw. Krisengebieten zu evakuieren.

Dieses länderübergreifende Projekt wird durch die Europäische Kommission im Rahmen des Zivilschutzmechanismus der Europäischen Union finanziert.

Das Team der EURAMET besteht neben ÄrztInnen, Intensivkrankenschwestern/pflegern, RettungssanitäterInnen, LogistikerInnen aus SpezialistInnen im Bereich der psychosozialen Betreuung, die durch das Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark gestellt werden.

Mit dem heutigen Tage ist das Team der EURAMET einsatzbereit und kann von jedem Mitgliedstaat der Europäischen Union angefordert werden und ist innerhalb weniger Stunden einsatzbereit um bis zu
- 10 mittelschwer verletzte, liegende Patienten, oder
- 20 leicht verletzte, liegende Patienten, oder
- 40 leicht verletzte, sitzende Patienten oder
- 40 sitzende, nicht verletzte Betroffene und Familien
aus den betroffenen Gebieten auszufliegen.

In der Zeit vom 10. - 16.09.2010 fand am Truppenübungsplatz der Wattener-Lizum das erste Training der Teammitglieder statt. Neben dem Teamaufbau erlangten die Teammitglieder Kenntnisse
- Über den Zivilschutzmechanismus der Europäischen Union
- Interantionale Partner
- Stress Management und Krisenintervention
- Theorie der Flugmedizin
- Informationsbeschaffung
- Triage
und wurden mit der
- Technik (z.B. Satellitentelefon, Aufbau einer Internetverbindung via Satellit, Funkgeräte,...)
- Medizinischen Ausrüstung
- Logistik einer medizinischen Evakuierungsfluges
vertraut gemacht. Dabei wurde das Hauptaugenmerk auf praktische Übungen in Teams gelegt.
Den Abschluss bildete eine eintägige „Trockenübung" in der betroffene EU-Bürger aus einem Krisengebiet evakuiert werden mussten.

Links zum Thema:
www.euramet-project.eu
http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm
http://ec.europa.eu/echo/civil_protection/civil/index.htm