Einigung zwischen Land und Rotem Kreuz!
Fortsetzung der Zusammenarbeit bei Krisenintervention vereinbart
Graz.- In den letzten Wochen gab es zwischen dem Land Steiermark und dem Roten Kreuz Unklarheiten wegen der weiteren Vorgangsweise bei der Krisenintervention. Nach einem von Landeshauptmann Mag. Franz Voves initiierten Gespräch zwischen dem Präsidenten des Ro-ten Kreuz, Prof. Dr. Werner List, und dem Leiter der Katastrophenschutzabteilung, Hofrat Dr. Kurt Kalcher, konnten alle offenen Punkte im Sinne einer weiteren optimalen Zusammenarbeit geklärt werden.
Das Land Steiermark wird weiterhin die Ausbildung aller Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams (KIT) tragen und koordinieren Im Rahmen dieser Koordination wird das Rote Kreuz einmal jährlich einen Lehrgang für die Erhaltung seiner Ressourcen, insbesondere für grenzüberschreitende Einsätze im Rahmen des Rotkreuz-Netzwerkes, abhalten, der aber auch allen anderen Interessierten offen steht. Die Kosten für diesen Lehrgang übernimmt das Land. Auch im Bereich der Alarmierung von KIT-Teams bleibt es zwischen Land und Rotem Kreuz bei einer engen Kooperation. Sollte von einer Seite ein KIT-Team angefordert werden, wird unverzüglich darüber die andere Seite informiert. Kommt es zu Engpässen bei der personellen Kapazität, ist eine gegenseitige Unterstützung vereinbart. Außerdem ist für Herbst die Gründung einer gemeinsamen Plattform Krisenintervention zwischen Land Steiermark und dem Roten Kreuz geplant.
