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KIT bei den Special Olympics 2006 in Kapfenberg

Von 22.06.2006 bis 27.06.2006 fanden in Kapfenberg die Special Olympics statt. Waltraud Halsegger fungierte als Kontaktperson zu den Verantwortlichen der Gemeinde,  und wickelte dankenswerter Weise den Großteil der Vorbereitungsarbeiten betreffend die Räumlichkeiten, Mitarbeiter, Verpflegung, ... ab.

Insgesamt waren 47 KIT Mitarbeiter aus unserem multiprofessionellen Team im Einsatz. Für die Einsatzleitung wurde ein „Pool" von 5 Mitarbeitern (Ulrike Fruhwirth, DSA Almut Lorber, DSA Silvia Breitler, DSA Cornelia Daum) gebildet, die unter der fachlichen Leitung von Edwin Benko als zentrale Anlaufstelle abwechselnd die Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf übernahmen und Entscheidungen über Anfragen und Probleme zu treffen hatten. Weiters arbeitete die Einsatzleitung in der Vernetzung zwischen den Spielstätten, Helfern und der Organisationsleitung.

Die Aufgaben der KIT Mitarbeiter bei dieser Großveranstaltung  waren in erster Linie die Betreuung von verloren gegangenen Personen und Gruppen, die jemanden suchten. So wurden von uns alle Sportstätten abwechselnd aufgesucht, um Helfer und Mitarbeiter von Einsatzorganisationen vor Ort auf ihre Befindlichkeiten anzusprechen.

Bei der Eröffnungsfeier am Freitag und dem Familienfest am Montag lagen unsere Aufgabenbereiche darin, präsent zu sein, Bedürfnisse der Menschen wahrzunehmen, z.B. auf die notwendige Wasserversorgung zu achten oder allein gelassene Menschen zu betreuen.

Ein weiterer Bereich, der von KIT abgedeckt wurde, war das Anbieten eines Gespräches in ruhiger, kühler Atmosphäre für Helfer, Mitarbeiter von Einsatzorganisationen oder Betreuern. Diese „OASE" wurde sehr gut angenommen, um bei einem Kaffee oder einem kühlen Getränk „Dampf abzulassen".

Die Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen bedarf einer vorsichtigen, individuell angepassten Vorgehensweise, die wir KIT´ler auch aus der Begleitung von Menschen in Akutphasen kennen.

Die Teilnahme an solchen Großveranstaltungen bietet dem KIT Team die Möglichkeit die Erfordernisse und Aufgaben einer Einsatzleitung und die Koordination von Teams zu üben bzw. Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Wir können uns über positive Rückmeldungen von Menschen freuen, die entweder unser Angebot bei den Special Olympics als angenehm empfanden, oder bereits Erfahrungen mit unserer Betreuung in der Akutphase hatten.

Unser Dank gilt allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die trotz Hitze und schweißtreibenden grünen Jacken unermüdlich ihre Runden drehten!

Verfasser: Almut Lorber, Fruhwirth Ulrike und Daum Cornelia