LWZ: Notfunk Reichensteinhütte
Notfunkeinrichtung Reichensteinhütte - Eisenerz
Bereits 1989 wurde, zur Hebung der Sicherheit im alpinen Bereich, mit dem Aufbau von besonderen Notfunkeinrichtungen in der Steiermark begonnen.
Bislang wurden im Bereich der Hochschwabregion beim Schiestlhaus, der Voisthalerhütte, der Häuslalm und beim Bodenbauer Notfunkstellen, von denen direkt - über das Landeskatastrophenfunknetz - die Absetzung von Notrufen zur „rund um die Uhr" besetzten Landeswarnzentrale Steiermark möglich ist, errichtet. In dieser dauerbesetzten Landeswarnzentrale, wo u. a. auch der Alpinnotruf 140 zusammenführt, erfolgt die steiermarkweite Einsatz-Alarmierung der Bergrettung.
Diese Notfunkstellen sind bei den genannten Schutzhütten in den Winterräumen errichtet worden, sodass diese Einheiten auch dann, wenn die Schutzhütten nicht bewirtschaftet sind, jederzeit benützt werden können.
Die Anlagen selbst sind in der Bedienung sehr einfach gestaltet, d. h., es ist lediglich ein Ruf über die Notruftaste „abzusetzen" und im Anschluss daran, durch drücken der Sprechtaste, die Landeswarnzentrale Steiermark, in Graz, zu rufen. Danach meldet sich die Zentrale, Hilferufe werden entgegengenommen und einzelne Maßnahmen können über diese Funkschiene abgesprochen und abgeklärt werden.
Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, im Einsatzfall direkt mit Einsatzkräften Verbindung aufzunehmen bzw. können, unter Einbindung der Landeswarnzentrale, Einsätze gezielt koordiniert werden.
Mit Regierungsbeschluss vom 22.09.2008 hat nunmehr die Steiermärkische Landesregierung auch die Einbindung der Reichensteinhütte in diese Notfunkschiene genehmigt. Noch im Oktober dieses Jahres konnte diese Notfunkendstelle im Winterraum errichtet und übergeben werden.
Bei dieser Gelegenheit ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen, insbesondere auch an den Hüttenwirt, der bei der Montage dieser Einrichtung tatkräftig mitgeholfen hat.
Mit dieser Anlage ist ein weiterer Schritt zur Hebung der Sicherheit im alpinen Bereich gelungen und das Landeskatastrophenfunknetz des Landes um eine zusätzliche Sicherheitsschiene erweitert.


