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Maßnahmen zur Vermeidung von Waldbränden

Die wichtigsten Maßnahmen sind, im Wald nicht zu rauchen und kein Feuer zu entzünden!

Diese Maßnahmen können von Behördenseite per Verordnung angeordnet werden:

„Verbot von Feueranzünden und Rauchen im Wald“

Bei besonderer Wettersituation (Zeiten besonderer Waldbrandgefahr) wird von den Bezirkshauptmannschaften gemäß § 41 (1) Forstgesetz 1975 i. d. g. F. in Absprache mit der FA10A Forstwesen per Verordnung ein Verbot ausgesprochen, wonach das Feueranzünden und das Rauchen im Wald, in der Kampfzone des Waldes und in Waldnähe (Gefährdungsbereich) für jedermann verboten ist.

Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot können von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu Euro 7.270,-- geahndet werden.

Diese Verordnung kann natürlich nicht alle Waldbrände verhindern, sondern soll beitragen, auf die Gefahr des Waldbrandes hinzuweisen und das Bewusstsein zu schärfen, alles zu unterlassen – auch Rauchen – was zu einem Waldbrand führen könnte.


Dank der vielen Freiwilligen Feuerwehren und Berufsfeuerwehren, dem hohen technischen Ausrüstungsstand, der Koordination der A20, der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Bundesheer und Innenministerium bei Hubschraubereinsätzen konnten die Waldbrände in der Steiermark zumeist rasch gelöscht und daher klein gehalten werden.

Aber auch die vorhandenen Forststraßen bilden einerseits Trennstreifen, die ein Überspringen des Feuers verhindern können und ermöglichen andererseits ein rasches Erreichen der Brandherde mit technischem Gerät und Mannschaften. Waldbrände führen zum Absterben von stehenden Bäumen, aber auch zur Zerstörung der nährstoffreichen Humusauflage und des Bodenlebens. Die enorme Hitzeentwicklung tötet auch das Feinwurzelsystem ab, weshalb Schäden oft auch erst nach geraumer Zeit sichtbar werden.

Insbesondere in Trockenperioden ist die Waldbrandgefahr außerordentlich hoch, weshalb nicht oft genug auf die Gefährlichkeit und auch die Maßnahmen zur Verhinderung hingewiesen werden kann.

(Auszug aus einer Pressemitteilung der FA10D Forstwesen im Mai 2003)

 
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